Warum ich alle meine Lieben behalten möchte

Barca, Liverpool…wer hat sich in diesem Sommer nicht die Finger nach dem Kölner Jonas Hector geleckt In der Folge wurde viel spekuliert, diskutiert und geschrieben über seine Zukunft. Während sich die einen den Mund fusselig redeten und internationale Pressemeldungen auseinander nahmen, schwieg einer beharrlich zu diesem Thema: Jonas Hector selbst. Lieber spielte er sich in Frankreich in die Herzen der Fans, mit Angeboten werde ich er sich frühstens nach der EM beschäftigen, ließ er verlauten.

Ich will es gar nicht groß spannend machen. Wir wissen alle, wie die Geschichte (vorerst) ausging. Jörg Schmadke verkündete auf der Saisoneröffnung unter Jubel der Fans die Vertragsverlängerung von Hector und Bittencourt bis 2021. Heißt: Hector bleibt zunächst Kölner oder wird zumindest empfindlich teurer. Seine Worte dazu sinngemäß: Ich fühle mich in Köln wohl, warum sollte ich weg“. So kennen wir ihn: angenehm unaufgeregt, fleissig und bescheiden.

Und über ausnahmslos alle Verlängerungen freue ich mich von Herzen. Der FC ist für junge Nachwuchsspieler wie Horn und Hector nicht mehr nur Ausbildungsverein und Sprungbrett, sondern eine ernsthafte Möglichkeit, sich zu zeigen, konstant auf höchstem Niveau mitzuspielen und die Großen der Liga zu ärgern. Wem geht da bitte nicht das Herz auf?! Ich bin mir sogar fast sicher, dass sich Yannick Gerhard nun ein bisschen in den Hintern beißt, denn an seiner Bindung zum 1. FC Köln kann auch nach seinem Wechsel nach Golfsburg kein Zweifel bestehen.

Wenn es nach mir geht, ich würde sie alle behalten – ich weiß, das geht natürlich nicht. Spieler müssen sich weiterentwickeln und neue werden nachrücken und uns wieder in Verzückung spielen. So ist das. Aber diese Mannschaft, die da auf dem Platz steht, gefällt mir so gut, das ich den Moment gern für immer konservieren würde.

Ihr merkt: in einem Text über Vertragsverlängerungen habe ich euch nur eine einzige Zahl präsentiert. Das könnte daran liegen, dass ich mir Zahlen sowieso noch nie richtig gut merken konnte und diese horrenden Summen, die inzwischen aufgerufen werden, komplett fernab meiner eigenen Lebensrealität liegen. Aber ich bin mir sicher, ihr werdet mir verzeihen. Hier kann ich mich aber so rausreden, denn glücklicherweise bin ich nicht für die Finanzen des Vereins zuständig. Das überlasse ich lieber den Profis. Diesem Sinne auf eine glückliche und erfolgreiche Zukunft!

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