Über die Natur des Schweinehundes

Der Begriff Schweinehund ist trügerisch, handelt es sich doch weder um einen Hund noch ein Schwein. Der Schweinehund ist einfach nur die blödes Arschloch. Je seltener ich laufe, desto größer wird er. Ich kann mich einfach nicht aufraffen.

Der Winter war blöd. Okay, auch ich habe meinen Teil dazu beigetragen. Nach meinem letzten Marathon im Oktober bin ich irgendwie nicht in die Puschen gekommen. Nach dem Köln-Marathon pausierte ich einige Wochen, dann wurde es stressig auf der Arbeit, Weihnachten, meine Laufpartner wurden krank, dann ich, dann kam Karneval (und in der Woche vor Karneval lohnt es sich ja erst recht nicht mehr) und nach der fünften Jahreszeit war ich wieder krank. Das war mein Laufwinter: eigentlich so ziemlich nicht-existent.

Im Juni steht der nächste Marathon an und ich habe mir selbst versprochen: Dieses Mal will ich das Training noch disziplinierter durchziehen, mehr Übungen on-top machen und sogar regelmäßiges Dehnen habe ich mir auferlegt. Das heißt aber auch, dass das Training im März startet und von meiner „normalen“ Verfassung bin ich meilenweit entfernt.

Also, Augen zu und durch. Doch ich muss gestehen, es fällt mir extrem schwer, wieder in den Tritt zu kommen und auch unter der Woche meine Einheiten zu absolvieren. Dabei lässt mir mein neuer Job viele Freiheiten und ich könnte locker abends einige Runden drehen. Doch genau das macht der Schweinehund gerade zunichte. Auch nach x Laufjahren ist er noch da, aber ich weiß auch: Der Schweinehund ist nur so groß, wie ich ihn mache. Ab morgen wird alles anders, ich verspreche!

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