Warum ich alle meine Lieben behalten möchte

Barca, Liverpool…wer hat sich in diesem Sommer nicht die Finger nach dem Kölner Jonas Hector geleckt In der Folge wurde viel spekuliert, diskutiert und geschrieben über seine Zukunft. Während sich die einen den Mund fusselig redeten und internationale Pressemeldungen auseinander nahmen, schwieg einer beharrlich zu diesem Thema: Jonas Hector selbst. Lieber spielte er sich in Frankreich in die Herzen der Fans, mit Angeboten werde ich er sich frühstens nach der EM beschäftigen, ließ er verlauten.

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Die neuen FC-Trikots – Spürbar teurer, ein Kommentar

Lange hat es gedauert, bis die Neugierde der Fans befriedigt wurde und die Trikots für die anstehende Spielzeit vorgestellt wurden. Pünktlich Mitte Juli morgens um 7:56 Uhr verschickte der FC einen Newsletter in dem man einen ersten Blick auf die neuen Leibchen erhaschen konnte. Hut ab – ich freue mich immer sehr, wenn ich solche News zuerst vom Verein erfahre und nicht aus der Zeitung!

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Darum bin ich nicht ins Stadion gegangen

Über den angekündigten Derbyboykott der Kölner in Gladbach in der Rückrunde wurde im Vorfeld viel geschrieben, gestritten und diskutiert. Da es ein großes Thema in Köln war, wollten wir das Thema auch nach der Aktion angehen und haben für das Fanzine „Kölsch live“, das auch gleichzeitig die Mitgliederzeitschrift des Kölner Fan-Projekts ist, ein Pro/Contra geschrieben. Meine Aufgabenstellung: Ein Aufsatz mit dem Titel: „Darum bin ich nicht ins Stadion gegangen“. Erschienen im aktuellen Heft „Kölsch live“ (2/2016).

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Mein erstes Mal…im Müngersdorfer Stadion

Aufstieg 2014

Ich könnte jetzt erzählen, welch einschneidendes Erlebnis mein erster Stadionbesuch war. Dass ich damals schon wußte, dass dieses Erlebnis mein Leben prägen würde. Oder dass Effzeh episch gegen die Bauern aus Gladbach gewann oder mein Opa mir nach dem ersten gemeinsamen Spielbesuch anerkennend auf die Schulter klopfte und mir mit Pipi in den Augen seine Dauerkarte überreichte, damit ich die Familientradition weiterführen würde.

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Derbyschmach, Leuchtspuren und Vollpfosten – ein Kommentar

Auch einen Tag nach dem rheinischen Derby herrscht das Gefühl der Fassungslosigkeit. Ich bin stocksauer. Das Ergebnis ist mir dabei echt egal. Denn Teile unseres „Anhangs“ meinen, sich an nichts halten zu müssen. Ein paar Sonnenkönige mit Vakuum zwischen den Ohren machen in wenigen Stunden alles zunichte, was an Fandialog etc. zwischen Fanszene und Verein aufgebaut wurde.Wenn Leuchtspuren, Knaller und ein absolut sinnfreier Platzsturm euer Verständnis von Fankultur ist, dann habt ihr nichts begriffen. Denn dann folgt ihr blind einigen wenigen Idioten, ohne deren Vorgaben oder Ansagen zu hinterfragen.

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Dem Tag entgegen

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Luxus bedeutet für mich Dinge erledigen, die im Alltag oft untergehen oder für die ich wenig Muße habe. Zwar laufe ich regelmäßig aber richtig intensive, lange Läufe kann ich nur am Wochenende einschieben.

Darum beginnt mein perfekter Sommertag früh, wenn die Luft noch angenehm kühl ist und die Sonne noch nicht erbarmungslos vom Himmel brennt. Sobald ich es schaffe, die Augen aufzuhalten, starte ich in den Tag. Denn ich bin Frühaufsteher und Nachteule in Personalunion. Noch vor dem ersten Kaffee schnüre ich meine Laufschuhe und trabe meine Lieblingslaufstrecke entlang. Meine Schritte hallen auf dem Asphalt. Ich liebe es, durch die Stadt zu laufen wenn selbige noch in die Kissen murmelt und sich die meisten Menschen noch einmal selig im Bett herumdrehen.

Laufen ist wie Urlaub, Erholung für Leib und Seele. Wenn das Panorama stimmt – darum wähle ich für solche perfekten Tage auch besondere Strecken aus. Das ist mein kleiner Sommerluxus. Meist können das nur Läufer verstehen, doch niemand, der sich einmal die Mühe gemacht hat mit mir aufzustehen, hat hinterher diese Entscheidung bereut.